Die Malediven sind ein Inselstaat der Sonne, des Meeres und der Korallenriffe. Hunderte kleiner Robinson-Crusoe- Inseln, mit ausladenden türkisfarbenen Lagunen und tiefblauem, klarem Wasser, sind in die stille Welt der Korallengärten eingebettet. Die 1192 Inseln verteilen sich auf 90.000 qkm Meeresoberfläche und werden in 26 Atolle zusammengefaßt. Sie haben eine Nord-Süd-Ausdehnung von 754 km und 118 km von Ost nach West. Die einheimische Bevölkerung besteht aus ca. 225.000 Einwohnern, die überwiegend singhalesischen, arabischen und afrikanischen Ursprung haben. Die gemeinsame Sprache ist Dhivehi, die Religion ist der Islam. Die Hauptstadtinsel Male ist wohl die kleinste Hauptstadt der Welt. Auf einer Größe von gerade mal 2 km auf 1 km leben ca. 55.000 Menschen. Auf der Insel Hulule, einem schmalen Landstreifen im Korallenriff, wurde 1981 der Internationale Flughafen eröffnet, der den Großraum-Charterflugzeugen eine Landung ermöglichte. Die Atolle sind ringförmig, da sie auf vulkanischen Formationen ruhen, die in der letzten Eiszeit abgesunken sind. Durch das sauerstoffreiche Wasser konnten sich darauf die heute sichtbaren Korallenkolonien bilden. Im allgemeinen kann das Klima der Malediven als warm-feucht bezeichnet werden, das mit Lufttemperaturen zwischen 26 und 32 Grad recht angenehm ist. Die Wassertemperatur liegt im mittel bei 27 Grad. Die Malediven gehören zu den weltbesten Tauchgründen und beherbergen eine Unzahl verschiedener Spezien.